Leistungsbewertung

Das Kollegium der Martinischule hat auf der Grundlage der in den Richtlinien und Lehrplänen der Primarstufe in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2013 das folgende Konzept verschriftlicht. Die Inhalte werden seit mehreren Jahren so umgesetzt und wurden immer wieder evaluiert. Im Schuljahr 2013/2014 wurden jetzt die Inhalte zu einem schuleigenen Konzept zusammengefasst und als verbindlich für alle Klassen der Schule verabschiedet.

Die Leistungsbewertung an sich bewegt sich grundsätzlich innerhalb des Dilemmas, dass ihr einheitliche, transparente Verfahren zugrunde liegen sollten, mit vereinbarten Kriterien, die eine Vergleichbarkeit ermöglichen sollen. Auf der anderen Seite aber auch die individuelle Lernentwicklung und die individuellen Lernschritte eines jeden Kindes berücksichtigt werden sollen und müssen.

Dies bedeutet aber auch, dass der Unterricht auf diese Individualität der Schüler eingehen soll; so dementsprechend auch bei den Klassenarbeiten, Lernzielkontrollen. Das kann eine Differenzierung mit sich bringen im Hinblick auf den zeitlichen Umfang, die Quantität, den Zeitpunkt der Einforderung einer Leistung oder auch die Art der Aufgabenstellung bei einer Leistungsabfrage.

Trotzdem sollten die Maßstäbe und Kriterien der Leistungsbewertung den Kindern idealerweise erläutert und transparent gemacht werden.

In der Spalte nebenan sehen Sie Informationen zu den Zeugnissen, die Ihr Kind im Laufe der Grundschulzeit bekommt.

Ab dem zweiten Halbjahr des zweiten Schulbesuchsjahr sind Förderempfeh-lungen zu erteilen. Sie erfolgen, wenn in einem Fach Minderleistungen erbracht wurden und richten sich an den Schüler oder die Schülerin sowie an die Eltern. In den Lern- Förderempfehlungen werden die Minderleistungen beschrieben; gleichzeitig können Vereinbarungen getroffen werden bzw. Wege der Hilfe aufgezeigt werden (AO-GS 13-11 Nr.1.1 § 7 und VV zu §7). Sie sind aber nicht Bestandteil des Zeugnisses, auch wenn sie in der Regel zeitgleich mit diesen ausgeteilt werden.

 

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